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Ja, Haarausfall lässt sich durch eine Kühlung der Kopfhaut (Scalp cooling) verhindern. Bei uns in der Krebsfachklinik Veramed in Brannenburg ist dies eine Leistung, die kostenfrei angeboten wird.

In den USA ist die Kopfhautkühlung während einer Chemotherapie längst üblich. Auch in Deutschland ist bekannt, dass das Verfahren den Haarausfall bei der Krebsbehandlung verhindern oder reduzieren kann. Schon 2017 stand im Ärzteblatt „Chemotherapie: Kühlkappen bremsen den Haarausfall“.

Auch wir arbeiten bereits seit 2017 mit den Kühlhauben der Firma Paxman. Bei korrekter Indikationsstellung und Anwendung können meist 75 Prozent der Haare erhalten bleiben. Die Methode nimmt den Krebspatient:innen einen Teil der Angst vor der Chemotherapie, denn der Haarverlust ist immer noch eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen.

Das Verfahren funktioniert so: Durch die Kühlung der Kopfhaut wird eine Verengung der Kopfhautblutgefäße erreicht. Mit der dadurch verminderten Durchblutung der Kopfhaut kommen auch geringere Mengen der schädigenden Medikamente bei den Haarwurzelzellen an. Das Verfahren funktioniert jedoch leider nicht bei allen Chemotherapien.

Sie haben Fragen zur Kopfhautkühlung oder Krebs? Bei Interesse rufen Sie uns einfach an Telefon: 08034/3020 | oder schreiben Sie uns eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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