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"Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder" - ganz im Einstein'schen Sinne wünschen wir allen unseren Patientinnen und Patienten, sowie Zulierferern und Freunden FROHE FESTTAGE mit einer Prise Magie und ganz viel Liebe! Wir hoffen, dass Sie viele Momente haben, in denen Sie einfach entspannen, genießen und lachen können, trotz all der Dinge, die um uns herum passieren. Denn gerade in unruhigen Zeiten wie diesen, ist es wichtig, den Humor nicht zu verlieren!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine gute Zeit zwischen den Jahren und freuen uns auf ein neues Jahr voller Zuversicht und positiver Momente!

Den Mistelzweig als Symbol der Liebe kennt vermutlich jeder. Aber die heilende Wirkung der Mistel ist weniger bekannt. Dabei werden die grünen Zweige mit den weißen Früchten bereits seit über hundert Jahren in der Onkologie eingesetzt. Wir sprechen mit dem Chefarzt der Veramed Klinik, Dr. Martin Müller-Stahl, was es mit der Misteltherapie auf sich hat und für wen sie geeignet ist.

Was steckt hinter Annahmen zu Faktoren, die angeblich die Entstehung von Krebs fördern? Wir haben vier Krebs-Mythen unter die Lupe genommen

Krebs-Mythos 1: Kann ich den Krebs aushungern?

Nein, Krebs lässt sich nicht aushungern. Personen, die von heute auf morgen Kohlenhydrate vom Speiseplan streichen, können sich sogar schaden. Denn Kohlenhydrate sind wichtige Energie- und Nährstofflieferanten. 

Der Haarverlust ist immer noch eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen der Chemotherapie. Dabei kann der Haarausfall verhindert werden. Das ist durch zahlreiche Studien und auch unsere eigenen Erfahrungen in der Anwendung deutlich belegt. Wir wissen, dass der Erhalt der Haare während der Chemotherapie für viele Patientinnen und Patienten gleich bedeutend mit Normalität und Kontrolle ist und eine positive Einstellung fördert.

Bei der Diagnose "Krebs" der Eltern sind auch die Kinder stark mitbetroffen. Oft ist unklar, was nach dem Verlust von Eltern, Bruder oder Schwester passiert, mit wem dann die Trauer durchlebt werden kann, mit wem Kinder dann sprechen können. Hier bieten die Lacrima-Trauerzentren einen geschützten Ort für Kinder und Jugendliche, an dem sie den Verlust von Angehörigen auf ihre Weise verarbeiten können.

Hier unterstützt die Veramed Klinik in diesem Jahr den Lacrima-Spendenlauf "Gemeinsam-um-die Welt"!

Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund eine halbe Million Menschen die Diagnose Krebs. Trotz enormer Fortschritte der Krebsforschung in den letzten Jahrzehnten können nicht alle Patienten von ihrer Krankheit geheilt werden. Wenn die Tumorerkrankung bei einem Patienten so weit fortgeschritten ist, dass eine Heilung durch schulmedizinische und chirurgische Mittel nicht mehr möglich ist, finden Betroffene in der Veramed Klinik eine sichere und vertrauensvolle Anlaufstelle und professionelle Hilfe, um Mut und Kraft zu schöpfen. Wir sprechen mit dem Chefarzt Dr. Martin Müller-Stahl, welche Behandlungsangebote für die Kranken bestehen.

Laut der World Health Organisation (WHO) sind etwa 30 Prozent der Krebserkrankungen in den westlichen Ländern auf eine ungesunde Ernährung sowie Übergewicht und Bewegungsmangel zurückzuführen. Dazu gehören laut WHO unter anderem Darmkrebs, Gallenblasenkrebs, Nierenkrebs, Leberkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und Gebärmutterkörperkrebs.

Um Krebs vorzubeugen ist daher eine nachhaltig gesunde Ernährung bedeutsam. Dazu gehören Lebensmittel wie z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Zucker- und fetthaltige Speisen sowie der Fleischkonsum sollten dagegen weitgehend reduziert werden.

Was ist das Besondere an der Verbindung zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde?

Dr. Müller-Stahl: Die Patienten wollen als Menschen wahrgenommen werden und nicht ausschließlich über ihre Krankheit. Krebs kann niemand allein schaffen. Wenn Sie Krebs haben, brauchen Sie jemanden, dem Sie sich öffnen können, den sie alles fragen können. Die Naturheilkunde stellt mit ihrem ganzheitlichen Ansatz einen hilfreichen Öffner für diese Art von Begegnungen dar. Es geht auch um die Aktivierung von Selbstheilungskräften. Hier spreche ich nicht von Handauflegen oder Scharlatanerie, sondern von den Erkenntnissen moderner Neurowissenschaft. Wir führen die Krebskranken in ein aktives Handeln, wir bauen Ängste ab.

Dilek ist 33 Jahre alt und hat einen Sohn. 2017 erhielt sie die Diagnose Magenkrebs. In mehreren Operationen wurde der komplette Magen vollständig entnommen, ebenso ein Teil ihrer Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse, die gesamte Milz und die Eierstöcke. Ihre Krebserkrankung wird als unheilbar eingestuft. Doch was Dilek nicht zu wagen gehofft hat: Im Moment sind keine Tumoren nachweisbar.

In diesem Jahr wollen wir Sie am Weltkrebstag motivieren – und zwar im Bereich der körperlichen Aktivität. Warum? Na, weil die Forschung klar zeigt, dass Bewegung während und nach der Krebstherapie helfen kann, die körperliche Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, Nebenwirkungen zu bewältigen und die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs zu reduzieren. Daher haben wir hier hilfreiche Tipps, die dabei helfen, wieder aktiver zu werden!

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