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Viele Krebskranke erleben die Übermittlung ihrer Diagnose als vernichtendes Urteil. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind die Folge. Faktisch gibt es heute jedoch gute Behandlungsmöglichkeiten für viele Kranke. Die ganzheitliche integrative Medizin sieht den Menschen hier in seiner Gesamtheit und betont dabei, dass Krebs auch eine Chance sein kann.

Der diagnostizierte Tumor stellt nur einen Teil der Krankheit dar.

Welchen Krebs hast du Stefan?

Ich bekam die Diagnose Darmkrebs.

Was ist das Gefährliche an Darmkrebs?

Im Prinzip ist ja jeder Krebs gefährlich. Darmkrebs ist vor allem deshalb gefährlich, weil er im Frühstadium nur wenige Beschwerden verursacht.

Der menschliche Körper besteht aus der unglaublich hohen Zahl von 100 Billionen Zellen. Ständig finden Auf- und Abbauprozesse statt. Sind diese Abläufe des Werdens und Vergehens gestört, kann aus gesunden Zellen Krebs entstehen. Krebszellen wiederum entziehen sich häufig durch Tarnung dem Zugriff durch das Immunsystems und wachsen zu gefährlichen Tumoren an.

Chemotherapie verhindert Zellteilungen, stört dadurch aber leider nicht nur das Wachstum der Krebszellen, sondern schädigt auch gesunde Zellen.

Immuntherapien sind ein Paradigmenwechsel in der Krebstherapie

Durchschnittlich kann das Risiko an Krebs zu erkranken um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent reduziert werden, wenn man ein sportlich aktiver Mensch ist. Wenn trotzdem Krebs auftritt, haben Patienten, die vor ihrer Erkrankung Sport getrieben haben, nachweislich ein geringeres Rückfallrisiko.

Äußerlich scheint alles gut zu sein. Der Körper hat den Krebs überstanden. Der Tumor ist gestoppt. Trotzdem bleibt ein ausgelaugtes Gefühl. Die Leistungskraft bleibt vermindert, Termine müssen abgesagt werden. Wenn die gefühlte Erschöpfung nicht mehr im Verhältnis zur Anstrengung steht - und auch nicht mehr durch Schlaf oder Erholung auszugleichen ist - sprechen wir vom Erschöpfungszustand Fatique. 

Dass Fieber dem Körper hilft, Infektionen abzuwehren, ist kein Geheimnis. Doch was genau passiert bei der Hyperthermie? Ganz einfach: Mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen werden der Tumor und das umliegende Gewebe gezielt auf Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad erwärmt. Der Krebs wird zwar nicht direkt durch die Wärme zerstört – die Tumorzellen werden durch den „Hitzestress“ aber empfindlicher: gegenüber natürlichen Abbauprozessen, vor allem aber für eine begleitende Strahlen- oder Chemotherapie.

Wenn ein Mensch erkrankt ist, kommt eine Linderung oder Heilung erst dann zustande, wenn der Patient ganzheitlich unter Einbeziehung von Selbstheilungskräften behandelt wird.

Krebskranke gelten während der Corona-Pandemie als Hochrisikopatienten. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs ist bei gleichzeitigem Befall mit Covid-19 höher. Die Krebspatienten sorgen sich um die Infektionsgefahr und das Besuchsverbot in den Kliniken. Wir sprechen mit Dr. Martin Müller-Stahl, Chefarzt der Krebsfachklinik Veramed in Brannenburg.

Welchen Krebs hast du Ceyda?

Meine Diagnose lautet Adeno-Ca des Magenantrums, Peritonelakarzinose. Kurz gesagt also Magenkrebs.

Wie merkt man, dass man Magenkrebs hat? Wie hast du davon erfahren?

Ich hatte über einen Zeitraum von zwei Jahren immer wieder Beschwerden beim Essen und ein unangenehmes Völlegefühl. Im Februar 2019 habe ich einen Gastroenterologen aufgesucht. Hier wurden eine Oberbauchsonographie und ein Blutbild durchgeführt.

„Schulmedizin PLUS“ – so lässt sich das Behandlungskonzept der Krebsklinik in Brannenburg gut beschreiben. Seit 1985 wird hier leitliniengerechte sogenannte Schulmedizin wie z. B. die Chemotherapie mit anerkannten Verfahren aus der Naturheilkunde kombiniert.

Komplementär-Medizin für die Seele

Die Diagnose Krebs ist immer ein Schock und eine existentielle Bedrohung für Körper, Geist und Seele. Vielfach wird leider zu wenig berücksichtigt, wie stark auch die Seele leidet.

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