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Dilek ist 33 Jahre alt und hat einen Sohn. 2017 erhielt sie die Diagnose Magenkrebs. In mehreren Operationen wurde der komplette Magen vollständig entnommen, ebenso ein Teil ihrer Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse, die gesamte Milz und die Eierstöcke. Ihre Krebserkrankung wird als unheilbar eingestuft. Doch was Dilek nicht zu wagen gehofft hat: Im Moment sind keine Tumoren nachweisbar.

Ja, Haarausfall lässt sich durch eine Kühlung der Kopfhaut (Scalp cooling) verhindern. Bei uns in der Krebsfachklinik Veramed in Brannenburg ist dies eine Leistung, die kostenfrei angeboten wird.

Nein, Krebs entsteht nicht von heute auf morgen. Meist vergehen viele Jahre, bis aus gesunden Zellen ein bösartiger Tumor entsteht. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass die meisten Krebsbetroffenen bereits älter sind.

Männer erkranken ab dem mittleren Alter häufig an Hoden- oder Prostatakrebs. Mit steigendem Alter kommen auch Lungen- und Darmkrebs häufiger vor.

Frauen erkranken ab dem mittleren Alter häufig an Gebärmutterhalskrebs oder Hautkrebs. Mit steigendem Alter kommen auch hier Lungen- und Darmkrebs vor, an der Spitze liegt jedoch vor allem Brustkrebs.

#1: Das Wort Krebs kommt daher, dass bereits sehr früh Tumoren, die eine gewisse Verästelung aufwiesen, als „krebsartig“ oder „kanzerös“ (lat. für Krebs) von Ärzten bezeichnet wurden.

#2: Krebs wurde schon von den alten Ägyptern beschrieben. Heute hört man alternativ oft das englische Wort „Cancer“ für Krebs.

#3: Männer leiden am häufigsten unter Prostata- und Lungenkrebs. Frauen sind am häufigsten von Tumoren der Brustdrüse und des Darms betroffen.

Für die allermeisten Patienten stellt Krebs die weitaus größere Gefahr dar als Covid 19. Dennoch beobachten die Fachgesellschaften, dass sich Patientinnen und Patienten erst in sehr fortgeschrittenem Tumorstadien ärztlich vorstellen. Die Behandlung von Krebserkrankungen sollte wegen Corona aber nicht aufgeschoben werden!

„Ich warne davor, die Erkrankung zu vernachlässigen und die onkologischen Therapien aufzuschieben oder gar abzusagen“ sagt Dr. Martin Müller-Stahl, Chefarzt der Veramed Klinik. „Es kann nicht sein, dass Menschen sterben, weil sie Angst vor Corona haben.“

Krebspatienten kennen das unangenehme Gefühl, wenn Hände oder Füße unangenehm schmerzen oder taub sind. Oft kommt es zu einer Kraftminderung und Gleichgewichtsproblemen. Diese Nervenschäden, auch Polyneuropathie genannt, können als Folge einer Chemotherapie auftreten. Betroffen ist ungefähr ein Drittel aller Patienten.

Um die Belastung durch die Chemotherapie zu senken, ist es besonders wichtig, auf frühe Anzeichen von Gefühlsstörungen zu achten und sofort aktiv dagegen anzugehen. Der behandelnde Arzt kann in diesem Fall z.B. die Chemotherapie verändern. In erster Linie als hilfreich haben sich jedoch Sport-, Ergo- und Physiotherapie erwiesen.

Operation, Strahlentherapie, Chemo- oder Hormontherapie sind die gängigen Behandlungsmethoden bei Krebs, die leider oft mit schweren Nebenwirkungen verbunden sind. Unter Krebs leidet aber nicht nur der Körper, sondern auch Geist und Seele. Deshalb hat sich die Krebsfachklinik Veramed ein ganzheitliches Behandlungskonzept auf die Fahnen geschrieben. Seit 1985 unterstützt die zwischen München und Kufstein gelegene Spezialklinik Patientinnen und Patienten im Kampf gegen Krebs. Dazu gehört, dass Nebenwirkungen der Krebstherapie mit naturheilkundlichen Verfahren wirkungsvoll gelindert werden. Wir sprechen mit dem Chefarzt Dr. Martin Müller-Stahl über die Kombination aus Schulmedizin und Naturheilkunde.

Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass die richtige Schwingung Einfluss auf unseren gesamten Körper und die Psyche hat. Klangentspannung eignet sich daher wunderbar, um Stress und Muskelverspannungen im ganzen Körper abzubauen. Klänge verändern das Bewusstsein, sie berühren das Innerste im Menschen.

Klänge beeinflussen außerdem die Ausschüttung von Botenstoffen, die den Stoffwechsel regulieren. Tiefer Friede und Vertrauen stellen sich ein und Selbstheilungskräfte können wieder in Gang gesetzt werden.

Der Leutnant eines kleinen ungarischen Aufklärungstrupps entsendet in den Alpen einen Aufklärungstrupp. Es begann zu schneien. Drei Tage lang. Die Einheit kam nicht zurück. Der Leutnant litt: Er hatte seine eigenen Leute in den Tod geschickt. Doch am dritten Tag kehrten die Männer unverhofft zurück. Wo waren sie gewesen? Wie hatten sie ihren Weg gefunden?

„Wir hielten uns für verloren und warteten auf das Ende“ erklärten sie. „Und dann fand einer von uns eine Karte in seiner Tasche. Das beruhigte uns. Wir schlugen ein Lager auf, warteten den Schneesturm ab, und dann, mit der Karte, fanden wir den Weg. Und hier sind wir.“

Leitliniengerechte Schulmedizin wie z. B. die Chemotherapie mit anerkannten Verfahren aus der Naturheilkunde zu kombinieren – das macht die Krebsfachklinik Veramed in Brannenburg seit 1985 sehr erfolgreich.

Operation, Chemotherapie, Bestrahlung – all das ist bekannt. Weniger bekannt ist das komplementärmedizinische Spektrum. „Für viele unserer Patienten sind die ergänzenden ganzheitlichen Therapien extrem wichtig zur Krankheitsbewältigung“ weiß Dr. Martin Müller-Stahl, der Chefarzt der Veramed Klinik.

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