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Der Leutnant eines kleinen ungarischen Aufklärungstrupps entsendet in den Alpen einen Aufklärungstrupp. Es begann zu schneien. Drei Tage lang. Die Einheit kam nicht zurück. Der Leutnant litt: Er hatte seine eigenen Leute in den Tod geschickt. Doch am dritten Tag kehrten die Männer unverhofft zurück. Wo waren sie gewesen? Wie hatten sie ihren Weg gefunden?

„Wir hielten uns für verloren und warteten auf das Ende“ erklärten sie. „Und dann fand einer von uns eine Karte in seiner Tasche. Das beruhigte uns. Wir schlugen ein Lager auf, warteten den Schneesturm ab, und dann, mit der Karte, fanden wir den Weg. Und hier sind wir.“

Leitliniengerechte Schulmedizin wie z. B. die Chemotherapie mit anerkannten Verfahren aus der Naturheilkunde zu kombinieren – das macht die Krebsfachklinik Veramed in Brannenburg seit 1985 sehr erfolgreich.

Operation, Chemotherapie, Bestrahlung – all das ist bekannt. Weniger bekannt ist das komplementärmedizinische Spektrum. „Für viele unserer Patienten sind die ergänzenden ganzheitlichen Therapien extrem wichtig zur Krankheitsbewältigung“ weiß Dr. Martin Müller-Stahl, der Chefarzt der Veramed Klinik.

Meine Geschichte beginnt an einem Donnerstag. Ach so, sorry: Ich bin Diana. Ich bin 49 Jahre alt.

Unter der Dusche stellte ich fest, dass da ein deutlich spürbarer Knoten in meiner rechten Brust war. Die Diagnose lautete Brustkrebs. Was soll ich sagen, da brach meine ganze Welt zusammen. Mein Leben wurde von links nach rechts geschleudert. Ich wurde operiert und erhielt eine Chemotherapie. Die Nebenwirkung, die hier besonders Frauen sehr fürchten lautet: Haarausfall. Ist ja auch klar, denn schöne Haare stehen schließlich für Gesundheit, Attraktivität und bei Frauen eben auch für Weiblichkeit. 

Der Haarverlust ist immer noch eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen der Chemotherapie. Dabei gibt es eine wissenschaftlich gut belegte Methode, diesen deutlich zu reduzieren oder zu verhindern. Dabei wird die Kopfhaut während der Gabe der Chemotherapie mittels einer Kühlhaube gekühlt.

Viele Krebskranke erleben die Übermittlung ihrer Diagnose als vernichtendes Urteil. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind die Folge. Faktisch gibt es heute jedoch gute Behandlungsmöglichkeiten für viele Kranke. Die ganzheitliche integrative Medizin sieht den Menschen hier in seiner Gesamtheit und betont dabei, dass Krebs auch eine Chance sein kann.

Der diagnostizierte Tumor stellt nur einen Teil der Krankheit dar.

Welchen Krebs hast du Stefan?

Ich bekam die Diagnose Darmkrebs.

Was ist das Gefährliche an Darmkrebs?

Im Prinzip ist ja jeder Krebs gefährlich. Darmkrebs ist vor allem deshalb gefährlich, weil er im Frühstadium nur wenige Beschwerden verursacht.

Der menschliche Körper besteht aus der unglaublich hohen Zahl von 100 Billionen Zellen. Ständig finden Auf- und Abbauprozesse statt. Sind diese Abläufe des Werdens und Vergehens gestört, kann aus gesunden Zellen Krebs entstehen. Krebszellen wiederum entziehen sich häufig durch Tarnung dem Zugriff durch das Immunsystems und wachsen zu gefährlichen Tumoren an.

Chemotherapie verhindert Zellteilungen, stört dadurch aber leider nicht nur das Wachstum der Krebszellen, sondern schädigt auch gesunde Zellen.

Immuntherapien sind ein Paradigmenwechsel in der Krebstherapie

Durchschnittlich kann das Risiko an Krebs zu erkranken um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent reduziert werden, wenn man ein sportlich aktiver Mensch ist. Wenn trotzdem Krebs auftritt, haben Patienten, die vor ihrer Erkrankung Sport getrieben haben, nachweislich ein geringeres Rückfallrisiko.

Äußerlich scheint alles gut zu sein. Der Körper hat den Krebs überstanden. Der Tumor ist gestoppt. Trotzdem bleibt ein ausgelaugtes Gefühl. Die Leistungskraft bleibt vermindert, Termine müssen abgesagt werden. Wenn die gefühlte Erschöpfung nicht mehr im Verhältnis zur Anstrengung steht - und auch nicht mehr durch Schlaf oder Erholung auszugleichen ist - sprechen wir vom Erschöpfungszustand Fatique. 

Dass Fieber dem Körper hilft, Infektionen abzuwehren, ist kein Geheimnis. Doch was genau passiert bei der Hyperthermie? Ganz einfach: Mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen werden der Tumor und das umliegende Gewebe gezielt auf Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad erwärmt. Der Krebs wird zwar nicht direkt durch die Wärme zerstört – die Tumorzellen werden durch den „Hitzestress“ aber empfindlicher: gegenüber natürlichen Abbauprozessen, vor allem aber für eine begleitende Strahlen- oder Chemotherapie.

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